Klimaschutz

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[GRI 302/103-1/2, 305/103-1/2] Wir verpflichten uns dazu, die Folgen unserer Geschäftstätigkeit für das Klima zu verringern. Bereits 2015 haben wir in unserer Corporate Responsibility (CR)-Policy den Anspruch formuliert, klimaverträglich zu handeln. In unserer 2018 verabschiedeten Klimaschutzpolitik setzen wir uns ein ambitioniertes Klimaziel und geben den Rahmen für umfassende Maßnahmen vor. So leisten wir unseren Beitrag dazu, die Ziele des internationalen Klimaabkommens von Paris zu erreichen und das in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (United Nations – UN) formulierte Nachhaltigkeitsziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ umzusetzen.

Unser Ansatz

[GRI 302/103-2/3, 305/103-2/3] ALDI Nord hat sich ein klares Klimaschutzziel gesetzt: Wir verpflichten uns, unsere Treibhausgasemissionen bis 2021 unternehmensgruppenweit um 40 Prozent gegenüber 2015 zu senken. Dieses Ziel gilt für alle Emissionen, die wir im Zuge unserer Geschäftstätigkeit selbst verursachen (Scope-1- und Scope-2-Emissionen). Unsere Ziele und Maßnahmen sind in unserer Internationalen Klimaschutzpolitik zusammengefasst.

Unsere Klimastrategie ist langfristig ausgerichtet und umfasst zwei Schwerpunkte:

  • Durch Effizienzmaßnahmen sparen wir Energie, Kältemittel und Kraftstoff ein. Dabei setzen wir vor allem dort an, wo die Verbräuche am größten sind.
  • Wir beziehen mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Dies umfasst sowohl die Eigenproduktion als auch immer häufiger den Einkauf von Strom.

Unsere Klimabilanz schlüsselt unsere Treibhausgasemissionen nach Emissionsquellen auf und zeigt uns so Ansatzpunkte für unsere Klimaschutzmaßnahmen auf. Sie wird nach dem weltweit anerkannten Standard des Greenhouse Gas (GHG) Protocols erstellt und durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft.

Unsere wichtigsten Emissionsquellen im Überblick
  • Filialen: Wie im Einzelhandel typisch, verbrauchen unsere Filialen die meiste Energie für die Kühlung von Lebensmitteln, die Beleuchtung im Verkaufsraum und die Heizung.
  • Kältetechnik: Die Kühlung unserer Produkte erfordert den Einsatz von Kältemitteln. Kältemittel können durch Leckagen in die Atmosphäre austreten und so zur globalen Erwärmung beitragen.
  • Logistik: Rund ein Achtel unserer unternehmensgruppenweiten Treibhausgasemissionen geht auf den Dieselverbrauch der Lkw zurück, siehe auch „Mobilität & Logistik“.
  • Logistikzentren: In unseren Logistikzentren ist die Beleuchtung für einen Großteil des Stromverbrauchs verantwortlich (bis zu 50 Prozent).

Damit Klimaschutz überall im Betrieb konsequent umgesetzt wird, muss er eine betriebswirtschaftliche Größe werden. Deshalb setzen wir im Laufe des Jahres 2018 einen internen Preis pro Tonne CO2 fest. Dieser Preis soll bei allen emissionsrelevanten Investitionsentscheidungen Anwendung finden. So wollen wir Klimaschutz fest in unseren Geschäftsprozessen verankern.

Organisation & Verantwortlichkeiten

[GRI 302/103-2/3, 305/103-2/3] Klimaschutz erfordert die Zusammenarbeit und das Wissen verschiedener Fachabteilungen. Dabei muss gewährleistet sein, dass wir schnell und flexibel auf neue technologische Entwicklungen und politische Rahmenbedingungen reagieren können. Deshalb stellen wir sicher, dass sich alle beteiligten Abteilungen, Fachbereiche und Expertenkreise (CR, Immobilien und Expansion, Kältetechnik, Logistik) in einem Fachgremium regelmäßig austauschen.

Richtlinien & Regularien

Unsere Internationale Klimaschutzpolitik gibt für die gesamte Unternehmensgruppe den Rahmen für unsere Klimaschutzmaßnahmen vor. Sie wurde im Frühjahr 2018 verabschiedet.

Im Bereich der Gesetzgebung ist insbesondere die Verordnung der Europäischen Union (EU) über fluorierte Treibhausgase für uns relevant, mit der die Emissionen bis zum Jahr 2030 EU-weit gesenkt werden sollen. Fluorierte Treibhausgase entstehen im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit vor allem durch die Kältetechnik.

Fortschritte & Maßnahmen 2017

[GRI 302/103-1/2, 305/103-1/2]

Klimastrategie mit konkretem Maßnahmenpaket entwickelt

Im Berichtsjahr 2017 haben wir die Entwicklung der ALDI Nord Klimastrategie abgeschlossen. Im Rahmen der Entwicklung wurden bereits umgesetzte Klimaschutzprojekte ausgewertet und potenzielle neue Maßnahmen untersucht. Das Ergebnis der Analyse ist ein breit gefächertes Paket potenzieller Klimaschutzmaßnahmen. Die ALDI Gesellschaften eines Landes entscheiden anhand individueller Kriterien, mit welchen dieser Maßnahmen sie ihre landesspezifischen Klimaziele am besten erreichen können.

Filialen: Innovative Technik senkt Energieverbrauch

Rund ein Viertel des Stromverbrauchs einer Filiale fällt für die Beleuchtung des Verkaufsraums an. In allen Ländern kommt deshalb seit 2016 in neuen Filialen LED-Lichttechnik zum Einsatz. Diese verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Strom als unsere bisherige Beleuchtung. Seit 2017 rüsten wir auch in den meisten Ländern in bestehenden Filialen die Verkaufsraumbeleuchtung auf LED um, einschließlich der Beleuchtung von Kühlregalen und -truhen. Da bei LED-Beleuchtung weniger Wärme entsteht als bei anderen Beleuchtungsarten, wird weniger Strom für die Kühlung benötigt. In unseren modernisierten Filialen verringern wir durch bodentiefe Fenster den Bedarf an künstlichem Licht und beleuchten die Verkaufsräume außerhalb unserer Öffnungszeiten bedarfsangepasst. Auch zur Beleuchtung der Außenanlagen, Parkplätze, Läger und Nebenräume nutzen wir LED-Technik.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mehr Klimaschutz in unseren Filialen ist die Kältetechnik. Tiefgekühlte Produkte werden in Truhen angeboten, in unseren neuen Märkten auch in Tiefkühlschränken. Für unsere Filialen in Deutschland werden beispielsweise nur noch Tiefkühltruhen mit natürlichem Kältemittel gekauft. Dank drehzahlgeregelten Verdichtern und LED-Beleuchtung verbrauchen diese bei gleicher Größe bis zu 35 Prozent weniger Strom als ältere Modelle. Bei den Kühlregalen kommt in Deutschland seit 2017 in den meisten neuen Filialen und nach Umbauten CO2-Kältetechnik zum Einsatz. Die CO2-Integralanlagen in Neubauten werden auch zur Beheizung genutzt. Sie gewinnen die Wärme, die bei der Kälteerzeugung entsteht, zurück – ebenso wie die Wärme aus der Abluft.

Die neue Technik wird ergänzt durch ein umfassendes Energiedatenmanagement. In Deutschland haben wir 2017 für alle unsere Filialen und Logistikzentren ein System eingeführt, das tagesaktuelle Daten zu Energieverbräuchen liefert. In Spanien nutzen wir in 40 Filialen ein Energiemanagementsystem, mit dem wir den Energieverbrauch an den Hauptverbrauchern digital erfassen und zentral auswerten. In den Niederlanden führen wir 2018 ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 ein.

Kältemittel: geringere Verluste und klimaschonende Alternativen

Die Senkung der sogenannten Leckagerate von Kältemitteln ist ein wichtiger Baustein in unserer Klimastrategie. Neben regelmäßigen Dichtigkeitsprüfungen haben wir an unseren deutschen Standorten 2017 die flächendeckende Einführung eines digitalen Monitoringsystems abgeschlossen. Es ermöglicht durch eine Datenerfassung und -auswertung einen schnellen Überblick über alle Kühlanlagen. In Frankreich und den Niederlanden arbeiten wir derzeit ebenfalls an einer flächendeckenden Einführung des Systems.

Parallel dazu ersetzen wir die bisherigen Kältemittel zunehmend durch klimaschonendere Alternativen. Alle Kühl- und Tiefkühltruhen stellen wir in Deutschland schrittweise auf das natürliche Kältemittel Propan (R290) um, das ein sehr niedriges Treibhauspotenzial aufweist. In unseren neuen CO2-Kälteanlagen wird CO2 als Kältemittel verwendet.

Zwischen 2015 und 2017 konnten wir die Emissionen aus Kältemittelverlusten um 16 Prozent auf rund 99.000 Tonnen CO2-Äquivalente senken.

Logistikzentren: effiziente und bedarfsgerechte Beleuchtung

In Belgien und Deutschland planen wir in unseren Logistikzentren eine Umrüstung der Beleuchtung auf LED; in Dänemark ist dies bereits erfolgt. Zum Jahresende 2017 hatten wir in der gesamten Unternehmensgruppe bereits 27 von 73 Logistikzentren auf LED-Technik umgerüstet; zwei der Lager wurden zum Ende 2017 geschlossen. Insgesamt erwarten wir durch die Umstellung eine jährliche Einsparung von bis zu 3.000 Tonnen CO2-Emissionen. Darüber hinaus evaluieren wir in den Logistikzentren den Einsatz von bedarfsangepasster Beleuchtung mit Bewegungsmeldern und Lichtsensoren.

Erneuerbare Energien: mehr grüner Strom bis 2021

Die Dächer zahlreicher Filial- und Logistikstandorte sind mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet. Im Jahr 2017 hatten unsere Anlagen bereits eine installierte Leistung von über 32.000 kWp (Kilowatt peak) und produzierten mehr als 23.000 MWh Strom. Auf diese Weise konnten wir rund 6.600 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Bis 2021 wollen wir durch weitere Anlagen eine zusätzliche Nennleistung von über 50.000 kWp installieren. Allein bei ALDI Frankreich sind 120 Anlagen geplant. Bei ALDI Belgien werden 2018/2019 zu den bereits bestehenden 40 Anlagen 18 weitere hinzukommen. Auch bei ALDI Portugal waren Ende 2017 bereits 16 Solaranlagen installiert; bis 2021 sollen dort rund 5.000 kWp zusätzliche Anlagenleistung installiert werden.

Zurzeit verbrauchen wir circa 70 Prozent des erzeugten Stroms selbst, der Rest wird in das Stromnetz eingespeist. Wir wollen den Anteil der selbst genutzten Energie erhöhen. Dafür pilotieren wir den Einsatz von Speichertechnologien, die uns erlauben, erzeugten Strom zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. ALDI Nord Deutschland hat dazu bereits drei Pilotfilialen mit einem innovativen Eisspeicher aus dem Projekt ESyCool green ausgestattet. Unser Projektpartner Viessmann hat für diese Lösung im Februar 2018 den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) 2017 in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ erhalten. Nach Abschluss der Testphase entscheiden wir über eine weitere Einführung.

Trotz weiteren Fotovoltaikanlagen werden wir auch in den nächsten Jahren nach wie vor den größten Teil unseres Stroms aus dem Netz beziehen. Um unser Klimaziel zu erreichen, planen wir daher nach heutigem Stand, bis 2021 mehr Grünstrom zu beziehen. ALDI Niederlande hat ihren Strombezug bereits 2015 vollständig auf Grünstrom umgestellt. 2017 wurde er vollständig aus europäischer Windkraft bezogen. Im Jahr 2017 konnten wir dort auf diese Weise über 40.000 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen. Derzeit arbeiten wir an strikten Kriterien für den Grünstromeinkauf.

Ziele & Status

[GRI 302/103-2/3, 305/103-2/3] In unserer Klimaschutzpolitik haben wir es uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2021 unsere Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 2015 zu senken. Zur effizienten Kontrolle erheben wir die Projektfortschritte und die Emissionsdaten der gesamten Unternehmensgruppe regelmäßig. Diese werden von der CR-Abteilung ausgewertet und im dafür eingerichteten Fachgremium analysiert. Sollte eine Maßnahme nicht den erwarteten Effekt zeigen, werden neue Maßnahmen diskutiert. Wir berichten intern und extern regelmäßig, wo wir bei der Erreichung unseres Klimaziels unternehmensgruppenweit stehen.

Unsere Ziele aus dem CR-Programm

Handlungsfeld: Ressourcenschonung

Zielsetzung Status Zieldatum Zielwert Zielrelevanz
Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2021 um 40 % gegenüber dem Basisjahr 2015 neu 2021 -40 % ggü. 2015 Unternehmensgruppe
Einführung von LED-Beleuchtung in allen neuen Verkaufsstellen (Innen- und Außenbeleuchtung) und Prüfung der Umrüstung der Bestandsverkaufsstellen sowie Logistikzentren auf LED-Beleuchtung   2019 (und fortlaufend) 100 % Unternehmensgruppe
Steigerung des Anteils der Verkaufsstellen, die mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet sind   fortlaufend Fortführung und Ausweitung Unternehmensgruppe
Konzeptentwicklung für die Erfassung, Analyse und Reduktion der Treibhausgasemissionen   2017 Konzept Unternehmensgruppe
Konzeptentwicklung für die Einführung eines Energiemonitoring- und ‑managementsystems Ziel für Deutschland erreicht 2017 Konzept Unternehmensgruppe
Flächendeckende Zertifizierung nach ISO 50001 neu 2018 100 % Niederlande
Erhöhung der Eigennutzungsquote der selbstgewonnenen Energie durch Fotovoltaikanlagen in Verkaufsstellen durch Kombination mit Kälte-und-Wärme-Verbundanlagen-Konzepten und einer bedarfsgerechten Ausrichtung der Fotovoltaikanlagen   fortlaufend Fortführung und Ausweitung Deutschland
Einführung eines flächendeckenden, digitalisierten Monitoringsystems für Kühlsysteme, um Emissionsreduktionen durch optimierte Leckageraten und/oder umweltfreundlichere Kältemittel zu erzielen   fortlaufend 100 % Deutschland
Einführung eines flächendeckenden, digitalisierten Monitoringsystems für Kühlsysteme, um Emissionsreduktionen durch optimierte Leckageraten und/oder umweltfreundlichere Kältemittel zu erzielen   2017 100 % Niederlande
Schrittweise Umstellung aller steckerfertigen Kühl- und Tiefkühltruhen auf das Kältemittel Propan (R290) mit sehr niedrigem Global Warming Potential (GWP)   fortlaufend 100 % Deutschland

 Ziel erreicht    Laufender Prozess

Kennzahlen

Direkter Energieverbrauch [GRI 302-1]

Direkter Energieverbrauch in Gebäuden und der Logistik, aufgeschlüsselt nach Ländern (in MWh)1

Der größte Teil des direkten Energieverbrauchs geht auf die Nutzung von Erdgas zur Wärmeerzeugung sowie von Diesel als Kraftstoff in der Logistik zurück. Der Gesamtverbrauch ist leicht gegenüber 2016 gesunken.

  2015 20162 2017  
Belgien/Luxemburg3 108.941 109.576 111.286
Dänemark 20.962 20.692 19.766
Deutschland 386.112 402.431 397.002
Frankreich 149.429 143.479 147.787
Niederlande 84.156 86.055 80.058
Polen 12.896 14.905 16.639
Portugal 1.013 1.084 1.206
Spanien 4.177 4.449 4.731
Unternehmensgruppe 767.686 782.671 778.475

1 Die Daten beruhen zum Teil auf Schätzungen und Hochrechnungen.
2 Aufgrund von Nachmeldungen für das Jahr 2016 ergaben sich teilweise Anpassungen gegenüber dem Vorjahresbericht.
3 Die Angaben zu den rechtlich selbstständigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI Nord in Belgien sowie in Luxemburg sind zur Vereinfachung zusammengefasst worden (siehe „Berichtsgegenstand“).

Direkter Energieverbrauch nach Quellen [GRI 302-1]

Direkter Energieverbrauch in Gebäuden und der Logistik, aufgeschlüsselt nach Energieträgern (in MWh)1

2015 2016 2017
Erdgas 418.129 429.621 418.921
Heizöl 27.589 25.321 25.509
Biogas 154 89 67
Diesel (inkl. Dieselgeneratoren) 321.314 327.163 333.492
Benzin 66 26 18
Flüssiggas 434 451 466

1 Die Daten beruhen zum Teil auf Schätzungen und Hochrechnungen.

Indirekter Energieverbrauch [GRI 302-1]

Strom- und Fernwärmeverbrauch (in MWh)1

Der Stromverbrauch unserer Standorte ist mit knapp 990 GWh für den größten Teil des Energiebedarfs verantwortlich. Er ist mit rund sechs Prozent leicht gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Erhöhung beruht unter anderem auf längeren Öffnungszeiten und der Ausstattung von Filialen mit zusätzlichen Kühlregalen und Backautomaten.

2015 20162 2017
Gesamt Strom Fern-wärme Gesamt Strom Fern-wärme Gesamt Strom Fern-wärme
Belgien/Luxemburg3 88.411
88.411
89.559 89.559
101.354 101.354
Dänemark 50.569
39.659
10.910
51.141
39.739
11.402
50.470 39.855 10.615
Deutschland 451.014 433.393
17.621
463.361
445.897
17.464 472.279 454.553 17.726
Frankreich 177.762
177.762
167.805
167.805

180.752 180.752
Niederlande 79.780 78.779 1.001
82.177 81.077
1.100 84.669 83.716 953
Polen 17.394
16.110
1.284
20.429
18.606
1.823
25.335 22.173 3.162
Portugal 14.113
14.113
14.884
14.884
17.720 17.720
Spanien 79.694
79.694
79.070
79.070

89.029 89.029
Unternehmensgruppe 958.737
927.921
30.816
 968.426
936.637
31.789
1.021.608 989.152
32.456

1 Die Daten beruhen zum Teil auf Schätzungen und Hochrechnungen.
2 Aufgrund von Nachmeldungen für das Jahr 2016 ergaben sich teilweise Anpassungen gegenüber dem Vorjahresbericht.
3 Die Angaben zu den rechtlich selbstständigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI Nord in Belgien sowie in Luxemburg sind zur Vereinfachung zusammengefasst worden (siehe „Berichtsgegenstand“).

Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 [GRI 305-1/2]

Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 (in Tonnen CO2-Äquivalente)

Die Treibhausgasemissionen wurden auf Basis der Energie- und Kraftstoffverbräuche sowie Kältemittelverluste ermittelt. Die Berechnung folgt den Anforderungen des Greenhouse Gas (GHG) Protocol, unter Verwendung der DEFRA-Emissionsfaktoren beziehungsweise GEMIS für die Emissionen aus Fernwärmebezug. Gemäß dem GHG Protocol erfolgt eine getrennte Berechnung der Scope-2-Emissionen aus Stromverbrauch nach ortsbasierten und marktbasierten Emissionsfaktoren. Während die ortsbasierte Methode die Faktoren für eine bestimmte geografische Region (zum Beispiel ein Land) zugrunde legt, wird für die marktbasierten Faktoren – soweit möglich – der individuelle Strommix eines Unternehmens anhand der tatsächlich entstehenden Emissionen des Energieerzeugers verwendet. Die Berechnung der ortsbasierten Treibhausgasemissionen basiert auf den Faktoren der International Energy Agency (IEA).

  2015 2016 2017
  Scope 11 Scope 22
„ortsbasiert“
Scope 22
„marktbasiert“
Scope 11 Scope 22, 3
„ortsbasiert“
Scope 22, 3
„marktbasiert“
Scope 11 Scope 22
„ortsbasiert“
Scope 22
„marktbasiert“
Belgien/Luxemburg4 42.096 17.782 15.781
40.328 18.656 13.246 38.639 22.674 14.859
Dänemark 11.104 13.241 8.973
10.466 11.372 10.914 14.942 8.119 10.859
Deutschland 120.089 214.793 262.533
110.178 211.664 38.301 108.069
203.918 223.790
Frankreich 74.861 11.350 2.666
75.277 6.863 6.276 67.101 8.364 6.756
Niederlande 31.253 35.044 72 29.802 38.393 143 28.147 40.984 124
Polen 3.940 12.866 13.488
5.501 14.688 15.185 6.931 17.295 18.441
Portugal 1.529 3.964 6.180 2.817 3.793 4.334 5.728 5.695 5.080
Spanien 12.239 19.467 30.218
12.267 20.096 26.774
10.980 25.718 29.854
Unternehmensgruppe 297.111 328.507 339.911
286.636 325.525 115.173 280.537 332.767 309.763

1 Scope 1: Emissionen aus direktem Energieverbrauch Gebäude, Kraftstoffverbrauch Logistik und Kältemittelverlusten.
2 Scope 2: Emissionen aus Strom- und Fernwärmeverbrauch, mit Aufschlüsselung in orts- und marktbasierte Emissionen.
3 Aufgrund von Nachmeldungen für das Jahr 2016 ergaben sich teilweise Anpassungen gegenüber dem Vorjahresbericht.
4 Die Angaben zu den rechtlich selbstständigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI Nord in Belgien sowie in Luxemburg sind zur Vereinfachung zusammengefasst worden (siehe „Berichtsgegenstand“).

Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 nach Quellen 2016 & 2017 [GRI 305-1/2]

Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 anteilig nach Quellen (in Prozent, auf Basis ortsbasierter Emissionen)

Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 nach Quellen
Installierte Leistung von Fotovoltaikanlagen

Installierte Leistung von Fotovoltaikanlagen (in kWp)

2015 2016 2017
Belgien/Luxemburg1 438 1.095
2.594
Dänemark 35 45 45
Deutschland 11.526
19.537 26.708
Frankreich 273
Niederlande 149 149 209
Polen
Portugal 866 990 1.466
Spanien 732 804 850
Unternehmensgruppe 13.746
22.620
32.145

1 Die Angaben zu den rechtlich selbstständigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI Nord in Belgien sowie in Luxemburg sind zur Vereinfachung zusammengefasst worden (siehe „Berichtsgegenstand“).

Eigenerzeugung [GRI 302-1]

Erzeugter Strom aus Fotovoltaikanlagen und Eigenverbrauch (in MWh)

2015 2016 2017  
erzeugter Strom Eigenverbrauch erzeugter Strom Eigenverbrauch erzeugter Strom Eigenverbrauch
Belgien/Luxemburg1 275 251 815
659 1.809 1.629
Dänemark 10 10 47 47 41 29
Deutschland 7.498 4.575 13.445 8.752
18.261 11.967
Frankreich 125 102
Niederlande 150 115 156 124 156 123
Polen
Portugal 25 25 1.085
864 1.537 1.285
Spanien 205 174 391 321 1.224 1.224
Unternehmensgruppe 8.163 5.150 15.939
10.767
23.153 16.359

1 Die Angaben zu den rechtlich selbstständigen Gesellschaften der Unternehmensgruppe ALDI Nord in Belgien sowie in Luxemburg sind zur Vereinfachung zusammengefasst worden (siehe „Berichtsgegenstand“).

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