Kennzahlen & Standards

Woran wir uns messen lassen

KENNZAHLEN & STANDARDS

Berichtsgrundlagen

GRI G4-17

Mit der Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts der Unternehmensgruppe ALDI Nord informieren wir unsere internen und externen Anspruchsgruppen transparent über unsere wesentlichen sozialen, ökologischen und ökonomischen Themen. Er richtet sich insbesondere an Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Geschäftspartner sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Wir haben die Themen für unseren Nachhaltigkeitsbericht auf ihre Wesentlichkeit analysiert und sorgfältig ausgewählt. Der Bericht entspricht den Kernanforderungen (Option „Core“) der G4-Leitlinien der Global Reporting Inititative (GRI). Die GRI hat die korrekte Angabe der allgemeinen Standardangaben G4-17 bis G4-27 mit dem GRI Materiality Disclosures Service bestätigt.

Herausgeberin des Berichts ist die ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG, Essen (im Folgenden: ALDI Einkauf). Gesellschafter der ALDI Einkauf sind insbesondere die ALDI GmbH & Co. KGs, die in Deutschland einen Gleichordnungskonzern bilden. Die ausländischen ALDI Gesellschaften sind Lizenznehmer der Marke ALDI. All diese rechtlich selbstständigen Unternehmen bilden die Unternehmensgruppe ALDI Nord, die Gegenstand des Berichts ist. Abweichungen bei einzelnen Kennzahlen oder Inhalten werden entsprechend ausgewiesen. Der Einkauf von Ware für ALDI Luxemburg erfolgt über die insoweit beauftragte Einkaufs- und Logistikabteilung von ALDI Belgien. Bei ALDI Luxemburg und ALDI Belgien handelt es sich jedoch um rechtlich selbstständige Gesellschaften, welche aus Gründen der Vereinfachung in diesem Bericht regelmäßig zusammengefasst dargestellt werden. Der Berichtszeitraum erstreckt sich vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015. Besondere Ereignisse haben wir bis zum Redaktionsschluss am 31. März 2016 berücksichtigt.

Ausgewählte Inhalte und Kennzahlen für das Jahr 2015 wurden einer betriebswirtschaftlichen Prüfung durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Flottmeyer • Steghaus + Partner unterzogen. Sie sind durch das Symbol   gekennzeichnet. Die Bescheinigung über die prüferische Durchsicht ist nachfolgend abgebildet.

Der Bericht liegt in gedruckter Form in Deutsch und in weiteren Sprachen vor. Zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichten wir auf geschlechtsbezogene Doppelbenennungen sowie die Ausweisung der Rechtsform.

Der Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmensgruppe ALDI Nord soll künftig alle zwei Jahre erscheinen. Der nächste Bericht wird voraussichtlich im Jahr 2018 veröffentlicht.

Flottmeyer Steghaus + Partner
Bescheinigung über eine unabhängige betriebswirtschaftliche Prüfung

An die ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG

Wir haben auftragsgemäß eine unabhängige betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit bezüglich ausgewählter Angaben und Kennzahlen in dem von der ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG für die Unternehmensgruppe ALDI Nord erstellten Nachhaltigkeitsbericht 2015 (im Folgenden die „Gesellschaft“) für den Berichtszeitraum 01.01.2015 – 31.12.2015 durchgeführt.1 Die ausgewählten Angaben und Kennzahlen im Umfang unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung wurden im Nachhaltigkeitsbericht mit einem Symbol  gekennzeichnet.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts in Übereinstimmung mit den in den Berichterstattungsgrundsätzen und Standardangaben G4 der Global Reporting Initiative (GRI) genannten Kriterien sowie den internen Richtlinien.

Diese Verantwortung umfasst zum einen die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts sowie das Treffen von Annahmen und die Vornahme von Schätzungen zu einzelnen Nachhaltigkeitsangaben, die unter den gegebenen Umständen plausibel sind. Zum anderen umfasst die Verantwortung die Konzeption, Implementierung und Aufrechterhaltung von Systemen und Prozessen, soweit sie für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts von Bedeutung sind.

Unabhängigkeit und Qualitätssicherung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bei der Durchführung des Auftrages haben wir die Anforderungen an die Unabhängigkeit sowie der weiteren berufsrechtlichen Vorschriften, die auf den fundamentalen Grundsätzen der Integrität, Objektivität, beruflichen Kompetenz und angemessenen Sorgfalt, Verschwiegenheit sowie berufswürdigen Verhaltens basieren, eingehalten.

Unser Qualitätssicherungssystem basiert auf den nationalen gesetzlichen Regelungen und berufsständischen Verlautbarungen, insbesondere der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer sowie der Gemeinsamen Stellungnahme der WPK und des IDW: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (VO 1/2006).

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Tätigkeit eine Beurteilung darüber abzugeben, ob uns Sachverhalte bekannt geworden sind, die uns zu der Annahme veranlassen, dass

  • die Kennzahlen im Bericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Kriterien der Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben G4 der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt worden sind,
  • die mit einem Häkchen  gekennzeichneten und im Nachhaltigkeitsbericht im Kapitel „Strategie & Management“ dargestellten Ansätze nicht in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Standardangabe G4-DMA der Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben G4 ermittelt worden sind sowie
  • die mit einem Häkchen  gekennzeichneten quantitativen Angaben im Nachhaltigkeitsbericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Kriterien Vollständigkeit, Vergleichbarkeit, Genauigkeit, Klarheit, Aktualität und Verlässlichkeit der Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben G4 der GRI erstellt worden sind.

 

Nicht Gegenstand unseres Auftrags war die materielle Prüfung produktbezogener oder dienstleistungsbezogener Angaben im Nachhaltigkeitsbericht sowie Verweise auf externe Dokumentationsquellen oder Expertenmeinungen sowie zukunftsbezogene Aussagen.

Art und Umfang der betriebswirtschaftlichen Prüfung

Wir haben unsere betriebswirtschaftliche Prüfung unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) vorgenommen. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und den Auftrag unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit so zu planen und durchzuführen, dass wir unsere Beurteilung mit einer begrenzten Sicherheit abgeben können.

Bei einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit weniger umfangreich, sodass dementsprechend eine geringere Sicherheit gewonnen wird.

Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers.

Im Rahmen unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung haben wir unter anderem folgende Tätigkeiten hinsichtlich der mit einem Häkchen  gekennzeichneten Management- und Strategieansätze sowie der Kennzahlen durchgeführt:

  • Einsichtnahme in die Unterlagen und Vorgaben zur Nachhaltigkeitsstrategie und -management sowie Verschaffung eines Verständnisses der Organisationsstruktur der Gesellschaft;
  • Befragungen der mit der Erstellung des Berichts beauftragten Mitarbeiter der CR-Abteilung
  • Aufnahme der Verfahren und Einsichtnahme in die Dokumentation der Systeme und Prozesse hinsichtlich Erhebung der Nachhaltigkeitsinformationen sowie deren stichprobenartige Überprüfung
  • Analytische Beurteilung der relevanten Angaben sowie Daten, die zur Konsolidierung auf Unternehmensgruppenebene von allen Landes- und Regionalgesellschaften gemeldet wurden
  • Einsichtnahme in interne Dokumente, Verträge und Rechnungen/Berichte von externen Dienstleistern
  • Einschätzung der Gesamtdarstellung der ausgewählten Angaben und Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsleistung, die in unseren Auftragsgegenstand fallen
  • Vor-Ort-Besuche bei ausgewählten Gesellschaften (ALDI Regionalgesellschaften in Deutschland in Datteln, Essen, Greven, Herten, Schloß Holte, Schwelm, Werl und ALDI Holding N.V. in Erpe-Mere, Belgien) zur Einschätzung von Quelldaten wie auch der Konzeption und Implementierung von Validierungsprozessen auf lokaler und regionaler Ebene

Urteil

Auf der Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass

  • die mit einem Häkchen  gekennzeichneten und im Nachhaltigkeitsbericht dargestellten Management- und Strategie-Ansätze nicht in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Standardangabe G4-DMA Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben G4 ermittelt worden sind sowie
  • die mit einem Häkchen  gekennzeichneten Kennzahlen im Nachhaltigkeitsbericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Kriterien Vollständigkeit, Vergleichbarkeit, Genauigkeit, Klarheit, Aktualität und Verlässlichkeit der G4 der Berichterstattungsgrundsätze und Standardangaben GRI erstellt worden sind.

Empfehlung

Ohne unser oben beschriebenes Ergebnis einzuschränken, empfehlen wir die Weiterentwicklung und Formalisierung von Richtlinien, Systemen, Prozessen und internen Kontrollen für die Erfassung von Leistungsindikatoren im Bereich Energie.

Wir erstellen diese Bescheinigung auf der Grundlage des mit der ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG geschlossenen Auftrags. Die betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit wurde für Zwecke von ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG durchgeführt und die Bescheinigung ist nur zur Information von ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG über das Ergebnis der betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit bestimmt. Die Bescheinigung ist nicht dazu bestimmt, dass Dritte hierauf gestützt Entscheidungen treffen. Unsere Verantwortung besteht allein der ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG gegenüber. Dritten gegenüber übernehmen wir dagegen keine Verantwortung.

Essen, den 4. Juli 2016

F l o t t m e y e r · S t e g h a u s + P a r t n e r

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

 

Ruth Beerbaum                        Klaus-Peter Gauselmann

Wirtschaftsprüferin                   Wirtschaftsprüfer

1 Unser Prüfauftrag erstreckt sich auf die deutsche Fassung des Nachhaltigkeitsberichts 2015 als Print-Version.

Kennzahlen im Überblick

Strategie & Management

Anzahl von Artikeln und Anteil an Eigenmarkenartikeln1 im Standardsortiment (in Prozent)

Anzahl Artikel Anteil Eigenmarken (in %)  
Belgien/Luxemburg2 1.113 99,7
Dänemark 1.394 87,7
Deutschland 1.183 94,8
Frankreich 1.210 94,6
Niederlande 1.238 97,7
Polen 1.339 88,6
Portugal 1.477 92,3
Spanien 1.422 90,2
Unternehmensgruppe 1.297 92,9

1 In Abgrenzung zu bekannten Markenprodukten sind Eigenmarkenartikel solche, für die wir klare Anforderungen definieren und so Einfluss auf die Produktion nehmen.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Gesamtzahl Filialen und Anzahl Mitarbeiter (in Köpfen) nach Geschlecht und Region zum Stichtag 31.12.

2014 2015
Anzahl Filialen Anzahl Mitarbeiter Anzahl Filialen Anzahl Mitarbeiter davon weiblich1
Belgien/Luxemburg2 460 6.116 461 6.256 4.452
Dänemark 227 1.985 220 2.037 1.051
Deutschland 2.387 29.568 2.339 31.429 22.521
Frankreich 908 6.947 899 7.420 4.533
Niederlande 500 5.859 498 6.291 3.893
Polen 93 871 105 1.160 1.002
Portugal 47 484 47 613 416
Spanien 245 2.463 260 2.973 1.889
Unternehmensgruppe 4.867 54.293 4.829 58.179 39.757

1 Eine Aufschlüsselung nach Geschlecht ist erst ab 2015 möglich.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Gesamter Nettoumsatz des Geschäftsjahres (in Euro)

  2014 2015
Unternehmensgruppe 21.108.180.081 21.793.301.623

Rohstoffe & Lieferkette

Anteil eingekaufter Eigenmarkenartikel, die MSC-, ASC-, GLOBALG.A.P.- oder EU-Bio-zertifiziert sind, an der Gesamtzahl eingekaufter Fischartikel, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)1

Anhand des Anteils der zertifizierten Produkte messen wir unsere Zielerreichung.

2014 2015  
Gesamt davon MSC davon ASC davon GLOBALG.A.P. davon EU-Bio-Logo Gesamt davon MSC davon ASC davon GLOBALG.A.P. davon EU-Bio-Logo
Belgien/Luxemburg2 25,0 77,7 5,6 16,7 32,4 82,6 8,7 8,7
Dänemark 39,1 88,8 5,6 5,6 56,9 72,4 6,9 20,7
Deutschland 53,4 77,7 4,8 14,3 3,2 70,6 64,0 10,1 22,5 3,4
Frankreich3 19,3 94,1 5,9 17,9 85,0 5,0 40,0
Niederlande 42,7 74,0 12,0 14,0 47,4 67,3 16,4 14,5 1,8
Polen 33,3 87,5 6,3 6,2 35,8 73,7 10,5 21,1
Portugal 28,2 90,9 9,1 25,0 76,9 23,1
Spanien 10,9 85,7 7,1 7,2 10,9 76,9 15,4 7,7
Unternehmensgruppe 27,3 79,4 7,3 11,3 2,0 32,9 71,7 11,5 17,3 2,6

1 Artikel, die mit mehreren Siegeln zertifiziert sind, werden in der Aufschlüsselung unter allen betroffenen Kategorien aufgeführt, in der Gesamtzahl aber nur als ein Artikel gezählt. Deshalb kann die Summe der Aufschlüsselungen über 100 Prozent liegen.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
3 Für 2014 sind keine vollständigen Daten für die in Frankreich eingekauften GLOBALG.A.P.-zertifizierten Fischartikel verfügbar.

Anteil KAT-zertifizierter Schaleneier an der Gesamtzahl eingekaufter Schaleneier (in Prozent)1

Der Anteil KAT-zertifizierter Schaleneier beträgt rund 99 Prozent. Der gestiegene Anteil KAT-zertifizierter Schaleneier geht auf die Einführung der Anforderung in Belgien Anfang 2015 zurück.

2014 2015
Belgien/Luxemburg2 9,1 86,0
Deutschland 100,0 100,0
Niederlande 100,0 100,0
Polen 23,9 34,4
Unternehmensgruppe 97,8 99,1

1 Die KAT-Zertifizierung wird nicht in allen Ländern genutzt. Deshalb sind hier nur die Länder aufgeführt, in denen diese verwendet wird.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil der für die Herstellung unserer Food- und Non-Food-Produkte eingesetzten Palmölgesamtmenge, der nach einem physischen RSPO-Lieferkettensystem zertifiziert wurde (in Prozent)1

Unternehmensgruppenweit stieg der Anteil an physisch-RSPO-zertifiziertem Palmöl (inklusive Palmkernöl und Derivaten) 2015 gegenüber dem Vorjahr auf knapp 77 Prozent. Die Menge an eingesetztem Palmöl ist in demselben Zeitraum von über 44.000 Tonnen auf rund 39.600 Tonnen im Jahr 2015 gesunken. Ein Grund für den Rückgang ist unter anderem die 2015 eingeführte Internationale Palmöl-Einkaufspolitik. Da die Daten für 2014 noch nicht alle Sortimentsbestandteile umfassten, lassen sich die Anteile nicht direkt miteinander vergleichen.

2014 2015  
Belgien/Luxemburg2 63,6 77,7
Dänemark3 n/a 30,1
Deutschland 87,7 86,7
Frankreich 52,7 66,5
Niederlande 29,8 71,4
Polen 73,5 78,7
Portugal 59,2 62,7
Spanien3 n/a 36,9
Unternehmensgruppe 71,7 76,8

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
3 Daten sind erst ab 2015 verfügbar (n/a = nicht verfügbar).

Anteil eingekaufter kakaohaltiger Eigenmarkenartikel mit zertifiziert nachhaltigem Kakao an der Gesamtzahl eingekaufter kakaohaltiger Artikel, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)

Bis Ende 2015 haben wir unternehmensgruppenweit etwa 49 Prozent der kakaohaltigen Eigenmarkenartikel vollständig auf zertifizierte Rohware umgestellt. ALDI Niederlande hatte Ende 2015 bereits rund 78 Prozent ihres gesamten Sortiments (inklusive Aktionsartikel) auf zertifizierte Rohware umgestellt.

2014 2015  
Gesamt davon Fairtrade davon UTZ davon Rainforest Alliance Gesamt davon Fairtrade davon UTZ davon Rainforest Alliance
Belgien/Luxemburg1 8,7 10,0 90,0 20,0 1,9 98,1
Dänemark 40,9 100,0 73,5 100,0
Deutschland 56,8 100,0 77,0 0,9 99,1
Frankreich 20,0 100,0 23,9 100,0
Niederlande 53,3 100,0 77,5 3,6 96,4
Polen 49,2 100,0 69,7 100,0
Portugal 51,5 100,0 68,5 100,0
Spanien 36,1 100,0 55,4 99,4 0,6
Unternehmensgruppe 32,3 0,5 99,5 48,9 1,9 97,9 0,2

ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil eingekauften zertifiziert beziehungsweise verifiziert nachhaltigen Kaffees am Gesamtgewicht eingekauften Kaffees für Eigenmarkenartikel (in Prozent)

Insgesamt waren 2015 rund 13 Prozent des eingekauften Kaffees mit einem der oben genannten Standards zertifiziert beziehungsweise verifiziert. Der größte Teil entfiel dabei auf die 4C-Verifizierung (rund 49 Prozent), gefolgt von der Rainforest Alliance-Zertifizierung (rund 21 Prozent) sowie dem EU-Bio-Logo (rund 18 Prozent).

2014 2015  
Belgien/Luxemburg1 5,0 5,6
Dänemark 5,6 7,6
Deutschland 15,6 18,6
Frankreich 3,4 3,1
Niederlande 4,1 4,5
Polen 3,6 4,7
Portugal 8,8 12,5
Spanien 11,6 15,1
Unternehmensgruppe 10,8 12,8

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil eingekauften zertifiziert nachhaltigen Tees am Gesamtgewicht eingekaufter Teeartikel (in Prozent)1

Als Zertifizierungsarten wurden Fairtrade, das EU-Bio-Logo, Rainforest Alliance sowie UTZ ausgewertet. Insgesamt waren 2015 rund 17 Prozent des eingekauften Tees mit einem dieser Standards zertifiziert. Der größte Teil entfiel dabei auf das EU-Bio-Logo (rund 55 Prozent), gefolgt von der Rainforest Alliance-Zertifizierung (rund 38 Prozent).

2014 2015
Unternehmensgruppe 15,9 17,1

1 In der Erfassung wurden sowohl teehaltige Eigenmarkenartikel (Produkte, die Erzeugnisse aus dem Teestrauch enthalten) als auch teeähnliche Eigenmarkenartikel (zum Beispiel Früchtetee) berücksichtigt.

Anteil eingekaufter Eigenmarkenartikel, die mit FSC®– oder PEFC-zertifizierten Rohstoffen hergestellt wurden, an der Gesamtzahl eingekaufter Eigenmarkenartikel mit Bestandteilen aus Holz, Pappe, Papier, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)

Um Verbesserungspotenziale zu identifizieren, ermitteln wir den Anteil zertifizierter Holz, Pappe und Papierartikel und bauen eine Produktdatenbank auf. 2015 betrug der Anteil in Deutschland rund 84 Prozent, in der Unternehmensgruppe über 41 Prozent.

2014 2015
Gesamt davon FSC®-pure davon FSC®-mix davon PEFC Gesamt davon FSC®-pure davon FSC®-mix davon PEFC
Belgien/Luxemburg1,2 24,3 30,6 20,4 49,0 24,8 41,5 12,3 46,2
Dänemark 73,4 55,1 23,2 21,7 72,4 32,9 38,2 28,9
Deutschland 86,3 31,8 35,5 32,7 84,4 34,5 31,1 34,4
Frankreich 41,7 30,7 47,7 21,6 41,5 25,8 47,4 26,8
Niederlande 51,8 15,8 36,8 47,4 54,3 20,6 28,6 50,8
Polen 60,4 43,8 15,6 40,6 59,4 47,4 15,8 36,8
Portugal 66,2 40,0 26,7 33,3 60,2 37,5 21,4 41,1
Spanien 31,2 41,7 33,3 25,0 42,6 32,6 15,2 52,2
Unternehmensgruppe 39,1 34,1 37,9 28,0 41,3 30,9 36,7 32,4

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
2 Die Daten 2014 basieren zum Teil auf Hochrechnungen.

Qualität

Anzahl öffentlich zurückgerufener Artikel, aufgeschlüsselt nach Food- und Non-Food-Artikeln

Die öffentlichen Rückrufe im Jahr 2015 betrafen unter anderem Tiefkühlerdbeeren im Food-Bereich sowie Lederhandschuhe im Bereich Non-Food.

2014 2015
Gesamt Rückrufe Food Rückrufe Non-Food Gesamt Rückrufe Food Rückrufe Non-Food
Belgien/Luxemburg1 4 4 3 3
Dänemark 4 3 1 2 2
Deutschland 2 2 5 1 4
Frankreich 3 3 14 122 2
Niederlande 2 2 2 2
Polen
Portugal
Spanien 1 1
Unternehmensgruppe 16 14 2 26 20 6

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
2 Davon sechs aufgrund von Deklarationsmängeln.

Anzahl von Artikeln, die mit dem Stiftung-Warentest- oder ÖKO-TEST-Testergebnis beworben wurden1

Warentest_Oekotest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Die Auszeichnung von Artikeln mit den Testergebnissen ist nur in Deutschland möglich, deswegen beziehen sich die Daten nur auf Deutschland.

Kunden & Gesellschaft

EU-Bio-Logo und Fairtrade-Zertifizierung
Anzahl von Eigenmarkenartikeln mit EU-Bio-Logo und Anzahl eingekaufter Eigenmarkenartikel mit Fairtrade-Zertifizierung im Sortiment

20141 2015  
Bio-Artikel Fairtrade-Artikel Bio-Artikel Fairtrade-Artikel
Belgien/Luxemburg2 20 3 56 3
Dänemark 54 5 86 8
Deutschland 100 5 125 15
Frankreich 31 1 45
Niederlande 33 3 66 37
Polen 5 9 1
Portugal 41 2 60 7
Spanien 80 1 105 1
Unternehmensgruppe3 304 14 433 58

1 Für das Jahr 2014 sind nicht für alle Länder Daten zu zentral eingekauften Artikeln verfügbar.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
3 Die Einkaufsgesellschaften von ALDI Nord kaufen einzelne Artikel teilweise auch für mehrere Länder, daher kann die Gesamtzahl eingekaufter Artikel niedriger ausfallen als die Summe der Länderaufschlüsselungen.

Anzahl als vegetarisch und/oder vegan gekennzeichneter Artikel im Sortiment und prozentuale Aufschlüsselung nach Ländern (in Prozent)1

Anzahl und Anteil vegetarischer und veganer Artikel

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Durchschnittliche Anzahl von Obst- und Gemüseartikeln im Sortiment

2015
Belgien/Luxemburg1 66
Dänemark 90
Deutschland 74
Frankreich 65
Niederlande 75
Polen 65
Portugal 85
Spanien 120
Unternehmensgruppe (Durchschnitt) 80

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil an Fleisch- oder fleischhaltigen Eigenmarkenartikeln in Deutschland, die mit ATC versehen sind (in Prozent)

Anteil Artikel mit ATC

Auflage der Kundenmagazine im Jahresdurchschnitt, aufgeschlüsselt nach Magazinen

2014 2015
Gesamt ALDI aktuell ALDI Reisen Gourmet-Magazin Gesamt ALDI aktuell ALDI Reisen Gourmet-Magazin
Belgien/Luxemburg1 4.656.600 4.656.600 4.654.528 4.654.528
Dänemark 1.813.192 1.712.892 100.300 1.625.739 1.525.639 100.100
Deutschland 43.481.646 22.282.154 1.313.123   19.886.369 43.869.605 22.525.573 1.378.658 19.965.374
Frankreich 9.046.333 9.046.333 9.067.031 9.067.031
Niederlande2 6.673.515 5.239.615 1.433.900 7.346.736 5.400.000 1.946.736
Polen 1.359.256 1.359.256 2.266.180 1.794.060 472.120
Portugal 441.273 441.273 441.760 441.760
Spanien2 3.483.673 1.883.673 1.600.000 2.789.251 1.081.901 1.707.350
Unternehmensgruppe 70.955.488 46.621.796 1.313.123 23.020.569 72.060.830 46.490.492 1.378.658 24.191.680

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
2 Die Angaben zur Auflage des Gourmet-Magazins für die Niederlande und Spanien beziehen sich auf Themenpublikationen, wie beispielsweise die „Fischwoche“ oder das „Weihnachtsmagazin“.

Gewicht des für Kundenmagazine eingesetzten Papiers auf Jahresbasis (in Tonnen)

2014 2015
Gesamt ALDI aktuell ALDI Reisen Gourmet-Magazin Gesamt ALDI aktuell ALDI Reisen Gourmet-Magazin
Belgien/Luxemburg1 9.756 9.756 10.299 10.299
Dänemark 2.544 2.541 3 2.537 2.535 2
Deutschland 63.017 61.114 739 1.164 65.560 63.299 880 1.381
Frankreich 15.637 15.637 16.253 16.253
Niederlande2 8.113 8.093 20 8.635 8.397 238
Polen 2.259 2.259 2.521 2.512 9
Portugal 751 751 810 810
Spanien2 6.840 6.822 18 2.769 2.590 179
Unternehmensgruppe 108.917 106.973 739 1.205 109.384 106.695 880 1.809

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
2 Die Angaben zur Tonnage des Gourmet-Magazins für die Niederlande und Spanien beziehen sich auf Themenpublikationen, wie beispielsweise die „Fischwoche“ oder das „Weihnachtsmagazin“.

Anteil an Filialen, die nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel an karitative Einrichtungen spenden, an der Gesamtzahl von Filialen (in Prozent)

2014 2015
Belgien/Luxemburg1 100,0 100,0
Dänemark 3,6
Deutschland 89,4 98,1
Frankreich
Niederlande
Polen 4,8
Portugal 8,5
Spanien 60,4 76,5
Unternehmensgruppe 56,7 61,5

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Mitarbeiter

Anteil an Mitarbeitern, die von Tarifvereinbarungen abgedeckt sind, zum Stichtag 31.12. (in Prozent)

2015
Unternehmensgruppe1 99,3

1 Der Mitarbeiteranteil wurde exklusive Polen berechnet, da dort keine Tarifverträge geschlossen werden.

Anteil weiblicher Mitarbeiter in Führungspositionen zum Stichtag 31.12. (in Prozent)

2015
Belgien/Luxemburg1 24,9
Dänemark 20,2
Deutschland 24,6
Frankreich 17,5
Niederlande 15,1
Polen 38,6
Portugal 43,2
Spanien 34,8
Unternehmensgruppe 23,8

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anzahl Mitarbeiter nach Einsatzbereich und Geschlecht zum Stichtag 31.12. (in Köpfen)

 2014 2015
Unternehmensgruppe Unternehmensgruppe davon weiblich1
Verkauf 43.182 46.708 36.146
Lager 4.400 4.604 1.183
Fuhrpark 2.494 2.490 39
Büro 1.970 2.215 1.950
oberes Management 576 577 122
unteres Management 1.146 1.043 284
Sonstige2 525 542 33

1 Eine Aufschlüsselung nach Geschlecht ist erst ab 2015 möglich.
2 Zu dieser Kategorie zählen unter anderem für den Betriebsrat freigestellte Mitarbeiter sowie Betriebshandwerker.

Anteil Mitarbeiter nach Altersgruppen zum Stichtag 31.12. (in Prozent)

Altersbaum

Anteil von schwerbehinderten Mitarbeitern zum Stichtag 31.12. (in Prozent)

2014 2015
Anteil Mitarbeiter mit Einschränkungen 1,8 1,7

Krankenstand bei Lohnfortzahlung (in Prozent)

2014 2015
Belgien/Luxemburg1 4,3 4,5
Dänemark 4,3 4,1
Deutschland 3,8 3,8
Frankreich 5,6 5,5
Niederlande 3,8 4,1
Polen 2,9 2,6
Portugal2 n/a n/a
Spanien 1,2 2,9
Unternehmensgruppe 3,7 3,9

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).
2 Kein bezahlter Krankenstand in Portugal (n/a = nicht verfügbar).

Anzahl Mitarbeiter nach Beschäftigungsart und Geschlecht zum Stichtag 31.12. (in Köpfen)

  2014

2015

Vollzeit Teilzeit Vollzeit davon weiblich1 Teilzeit davon weiblich1
Belgien/Luxemburg2 1.997 4.119 2.021 877 4.235 3.575
Dänemark 1.059 926 1.048 468 989 583
Deutschland 7.646 21.922 7.267 3.125 24.162 19.396
Frankreich 4.794 2.153 5.184 2.504 2.236 2.029
Niederlande 1.645 4.214 1.639 324 4.652 3.569
Polen 272 599 473 337 687 665
Portugal 161 323 230 94 383 322
Spanien 1.033 1.430 1.220 611 1.753 1.278
Unternehmensgruppe 18.607 35.686 19.082 8.340 39.097 31.417

1 Eine Aufschlüsselung nach Geschlecht ist erst ab 2015 möglich.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter (in Jahren)

2014 2015
Belgien/Luxemburg1 11 12
Dänemark 4 4
Deutschland 10 10
Frankreich 6 6
Niederlande 10 10
Polen 4 3
Portugal 3 3
Spanien 4 3
Unternehmensgruppe 7 6

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil Mitarbeiter nach Arbeitsvertrag und Geschlecht zum Stichtag 31.12. (in Prozent)

2015
befristet davon weiblich unbefristet davon weiblich
Belgien/Luxemburg1 9,6 64,3 90,4 68,2
Dänemark 1,5 65,5 98,5 51,9
Deutschland 15,5 67,1 84,5 72,1
Frankreich 10,8 62,8 89,2 64,3
Niederlande 32,8 59,7 67,2 63,6
Polen 61,1 86,6 38,9 85,0
Portugal 58,0 69,9 42,0 69,1
Spanien 4,9 51,4 95,1 63,3
Unternehmensgruppe 16,5 66,3 83,5 68,7

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anzahl Auszubildender und dualer Studenten zum Stichtag 31.12.

Das Ausbildungsmodell nach deutschem Vorbild wird nicht in allen Ländern genutzt, deshalb beschränken sich die Daten zur Anzahl Auszubildender auf die Länder Dänemark, Deutschland und Frankreich. Das in den Niederlanden und Spanien genutzte System wird bei der Kennzahlenerfassung zurzeit nicht berücksichtigt, da die Ausbildungsmodelle nicht identisch sind. In Deutschland wird zusätzlich ein duales Studium angeboten.

2014 2015
Auszubildende duale Studenten Auszubildende duale Studenten
Dänemark 54 53
Deutschland 2.330 117 2.014 92
Frankreich 187 241
Gesamt 2.571 117 2.308 92

Standorte

Direkter Energieverbrauch in Gebäuden und der Logistik, aufgeschlüsselt nach Energieträgern (in MWh)1

Der größte Teil des direkten Energieverbrauchs geht auf die Nutzung von Erdgas zur Wärmeerzeugung sowie von Diesel als Kraftstoff in der Logistik zurück. Der Gesamtverbrauch ist leicht gegenüber 2014 angestiegen. Dies ist vor allem auf einen erhöhten Erdgasverbrauch durch einen kälteren Winter in einigen Ländern sowie den Ausbau von Standorten zurückzuführen.

  2014 2015  
Belgien/Luxemburg2 99.607 109.350
Dänemark 18.309 19.783
Deutschland 370.237 385.846
Frankreich 142.110 144.412
Niederlande 76.905 80.119
Polen 9.092 12.896
Portugal 989 1.013
Spanien 4.199 4.171
Unternehmensgruppe 721.448 757.590

1 Die Daten beruhen zum Teil auf Schätzungen und Hochrechnungen.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Direkter Energieverbrauch nach Quellen 2015

Erdgas 409.455
Heizöl 26.672
Biogas 154
Diesel (inkl. Diesel Generatoren) 320.808
Benzin 67
Flüssiggas 434

Strom- und Fernwärmeverbrauch (in MWh)1

Der Stromverbrauch unserer Standorte ist mit knapp 923 GWh für den größten Teil des Energiebedarfs verantwortlich. Er ist mit rund drei Prozent nur unwesentlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Erhöhung beruht unter anderem auf längeren Betriebszeiten in den niederländischen Logistik- und Verwaltungsstandorten sowie der Ausstattung von Filialen in Spanien mit zusätzlichen Kühltruhen und Backautomaten.

2014 2015
Gesamt Strom Fernwärme Gesamt Strom Fernwärme
Belgien/Luxemburg2 87.581
87.581 87.895
87.895
Dänemark 49.605
38.758
10.847
48.751
39.659
9.092
Deutschland 456.809
441.748
15.061
443.473 429.008
14.465
Frankreich 157.429
157.429
178.092
178.092
Niederlande 75.566
74.831
735
79.138 78.119 1.019
Polen 13.671
12.444
1.227
17.394
16.110
1.284
Portugal 12.479
12.479
14.113
14.113
Spanien 67.928
67.928
79.694
79.694
Unternehmensgruppe 921.068
893.198
27.870
948.550
922.690
25.860

1 Die Daten beruhen zum Teil auf Schätzungen und Hochrechnungen.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 (in Tonnen CO2-Äquivalente)

Die Treibhausgasemissionen wurden auf Basis der Energie- und Kraftstoffverbräuche sowie Kältemittelverluste ermittelt. Die Berechnung folgt den Anforderungen des Greenhouse Gas (GHG) Protocols, unter Verwendung der DEFRA-Emissionsfaktoren 2015 beziehungsweise GEMIS 2015 für die Emissionen aus Fernwärmebezug. Für die Emissionen aus dem Stromverbrauch in Deutschland wurde der spezifische Emissionsfaktor des Energielieferanten zugrunde gelegt. Der Gesamtwert setzt sich zusammen aus direkten (Scope 1) und indirekten Emissionen (Scope 2). Während die Scope-2-Emissionen aufgrund gesunkener Emissionsfaktoren leicht zurückgegangen sind, haben sich die direkten Emissionen leicht erhöht. Grund ist unter anderem die umfassendere Datenbasis zu Emissionen aus Kältemittelverlusten 2015 gegenüber 2014. Hinzu kommt ein gestiegener Erdgasverbrauch, der zu einer Erhöhung der Scope-1-Emissionen führt.

2014 2015
Gesamt Scope 11 Scope 22 Gesamt Scope 11 Scope 22
Belgien/Luxemburg3 55.209 37.536 17.673 68.806 51.585 17.221
Dänemark 23.509 9.963 13.546 23.601 10.862 12.739
Deutschland 381.697 113.483 268.214 377.082 118.004 259.078
Frankreich 77.520 67.917 9.603 79.299 68.856 10.443
Niederlande 74.042 46.780 27.262 58.727 30.671 28.056
Polen 12.308 2.174 10.134 32.112 19.196 12.916
Portugal 5.163 1.382 3.781 5.512 1.529 3.983
Spanien 25.344 5.596 19.748 35.225 12.237 22.988
Unternehmensgruppe 654.792 284.831 369.961 680.364 312.940 367.424

1 Scope 1: Emissionen aus direktem Energieverbrauch Gebäude, Kraftstoffverbrauch Logistik und Kältemittelverlusten.
2 Scope 2: Emissionen aus Strom- und Fernwärmeverbrauch.
3 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 anteilig nach Quellen (in Prozent)Standorte: Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 nach Quellen 2015

Installierte Leistung von Fotovoltaikanlagen (in kWp)

2014 2015
Belgien/Luxemburg1 181 438
Dänemark 25 35
Deutschland 6.745 11.432
Frankreich
Niederlande 111
Polen
Portugal 866
Spanien 73 732
Unternehmensgruppe 7.024 13.614

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Erzeugter Strom aus Fotovoltaikanlagen und Eigenverbrauch (in MWh)

2014 2015  
erzeugter Strom Eigenverbrauch erzeugter Strom Eigenverbrauch
Belgien/Luxemburg1 38 37 275 205
Dänemark 10 10
Deutschland 3.744 2.194 7.093 4.383
Frankreich
Niederlande 190 166
Polen
Portugal 25 25
Spanien 73 65 205 174
Unternehmensgruppe 3.855 2.296 7.798 4.963

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anzahl Fahrzeuge zum Stichtag 31.12. nach Fahrzeugart

2014 2015
Anzahl Lkw Anzahl Pkw weitere Fahrzeuge1 Anzahl Lkw Anzahl Pkw weitere Fahrzeuge1
Belgien/Luxemburg2 213 180 7 217 185 8
Dänemark 55 86 5 56 89 5
Deutschland 914 850 73 909 909 74
Frankreich 236 310 27 238 314 23
Niederlande 201 184 8 200 188 8
Polen 65 2 64 2
Portugal 37 1 41 1
Spanien 144 159
Unternehmensgruppe 1.619 1.856 123 1.620 1.949 121

1 Dazu zählen Flurförderfahrzeuge und Fahrzeuge mit Treibgasantrieb.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Kraftstoffverbrauch von Lkw, Pkw und weiteren Fahrzeugen (in Litern beziehungsweise Kilogramm Treibgas)

2014 2015
Diesel1 (l) Benzin (l) Treibgas (kg) Diesel1 (l) Benzin (l) Treibgas (kg)
Belgien/Luxemburg2 3.991.141 4.215.607
Dänemark 1.428.007 304 924 1.513.990 913
Deutschland 16.346.023 9.856 20.435 16.335.662 7.368 21.365
Frankreich 5.640.054 10.498 5.858.537 9.737
Niederlande 3.553.070 3.575.724
Polen 148.367 781 144.629 1.386
Portugal 98.623 400 100.883 600
Spanien 406.376 404.581
Unternehmensgruppe 31.611.661 10.160 33.038 32.149.613 7.368 34.001

1 Inklusive Verbrauch von Heizöl zum Betrieb von Kühlmotoren (außerhalb Deutschlands).
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Abfallmengen anteilig nach Entsorgungsart in Deutschland (in Prozent)1

Die Verwertungsquote von 98,4 Prozent wurde exklusive Deponierung und Massenverbrennung berechnet.

Abfallmengen nach Verwertungsmethoden 2015 1 Die Zuordnung zu den Entsorgungsarten basiert zum Teil auf Schätzungen beziehungsweise Hochrechnungen.
2 Inklusive Verbrennung zur Energierückgewinnung.

Abfallaufkommen nach Abfallart (in Tonnen)1

Die Abfallmenge in Deutschland blieb gegenüber 2014 weitgehend konstant, wobei der größte Teil unseres Abfallaufkommens auf Verpackungsabfälle zurückgeht. Gefährliche Abfälle machen mit 493 Tonnen nur rund 0,3 Prozent der gesamten Abfallmenge aus. Hierzu zählen vor allem Altöl, Ölfilter, Fahrzeugbatterien und Leuchtstoffröhren, die Quecksilber enthalten. Der Geltungsbereich der Erfassung soll für den nächsten Nachhaltigkeitsbericht auf weitere Länder der Unternehmensgruppe ausgeweitet werden.

2014 2015
Deutschland Deutschland
gefährliche Abfälle 490 493
Papier/Pappe/Karton 426 432
Siedlungsabfall2 20.006 22.129
Abfälle aus der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln3 6.859 8.173
Verpackungsabfälle 156.461 156.658
    davon Folie/Kunststoffe 3.966 4.063
    davon Pappe/Papier 121.024 121.331
    davon PET 31.471 31.264
gebrauchte Geräte 39 70
Gesamtabfallmenge 184.281 187.955

1 Die Daten enthalten Hochrechnungen.
2 Gewerbliche Abfälle. Hierzu zählen unter anderem „Restmüll“, verpackte Lebensmittel, Sperrmüll, Holz und Metallschrott.
3 Hierzu zählen Abfälle aus dem Kantinenbetrieb und Bake-off-Ware.

Anzahl ausgegebener Tüten nach Art (in Tausend)

2014
Tragetaschen Permanent-Tragetaschen TK-Taschen Backwarentüten Knotenbeutel
Belgien/Luxemburg1 9.137 433 314
Dänemark 6.199 95 55 14.048 3.584
Deutschland 47.371 1.036 837 109.632 147.711
Frankreich 11.306 553 817 23.266 5.600
Niederlande 7.138 432 191
Polen 1.809    – 20.365
Portugal 3.447 105 11 2.562 8.448
Spanien 9.079 242 46 22.258
Unternehmensgruppe 95.486 2.896 2.271 171.766 185.708

 

2015
Tragetaschen Permanent-Tragetaschen TK-Taschen Backwarentüten Knotenbeutel
Belgien/Luxemburg1 8.729 963 310 7.615
Dänemark 6.459 79 48 14.473 3.678
Deutschland 46.627 1.753 878 118.652 184.744
Frankreich 9.813 2.345 844 46.265 10.500
Niederlande 6.392 465 192
Polen 2.202 39 25.760
Portugal 1.725 157 11 2.373 10.206
Spanien 9.079 216 46 23.160
Unternehmensgruppe 91.026 6.017 2.329 212.538 234.888

1 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Gewicht eingesetzter Materialien für Primärverpackungen (in Tonnen)1, 2

2014 2015
Gesamt Holz, Pappe, Papier Kunststoffe Weitere Gesamt Holz, Pappe, Papier Kunststoffe Weitere
Belgien/Luxemburg3 103.862 21.769 32.260 49.833 106.850 22.418 33.356 51.076
Dänemark 4.606 863 1.204 2.539 5.000 882 1.323 2.795
Deutschland 610.449 85.166 175.408 349.875 584.192 83.163 177.909 323.120
Frankreich 17.623 2.127 3.336 12.160 15.002 2.431 3.004 9.567
Niederlande 98.970 11.660 22.169 65.141 97.233 12.368 22.747 62.118
Polen 7.873 2.874 1.672 3.327 8.658 2.715 2.066 3.877
Portugal 1.228 226 295 707 2.075 506 558 1.011
Spanien 15.514 1.464 5.522 8.528 20.125 4.857 6.354 8.914
Unternehmensgruppe 860.125 126.149 241.866 492.110 839.135 129.340 247.317 462.478

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 Ohne Angaben zu Artikeln, die von Dänemark, Frankreich und Portugal national eingekauft wurden. Die für diese Länder angegebenen Mengen wurden über Deutschland zentral eingekauft. Für von Polen eingekaufte Artikel wurden Primär- und Sekundärverpackungen zusammen als Primärverpackungen erfasst.
3 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Gewicht eingesetzter Materialien für Sekundärverpackungen (in Tonnen)1, 2

2014 2015
Gesamt Holz, Pappe, Papier Kunststoffe Weitere Gesamt Holz, Pappe, Papier Kunststoffe Weitere
Belgien/Luxemburg3 29.312 28.560   722   30   17.666   17.005   661  
Dänemark 756   739   12   5   717   704   10   3  
Deutschland 153.942   146.200   4.786   2.956   155.262   147.096   4.755   3.411  
Frankreich 4.116   4.038   59   19   3.154   3.058   86   10  
Niederlande 27.411   26.737   610   64   26.133   25.508   622   3  
Polen 267   260   7   284   280   4  
Portugal 330   306   24   447   401   44   2  
Spanien 9.751   8.339   993   419   12.037   10.707   1.147   183  
Unternehmensgruppe 225.885   215.179   7.213   3.493   215.700   204.759   7.329   3.612  

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 Ohne Angaben zu Artikeln, die von Dänemark, Frankreich und Portugal national eingekauft wurden. Die für diese Länder angegebenen Mengen wurden über Deutschland zentral eingekauft. Für von Polen eingekaufte Artikel wurden Primär- und Sekundärverpackungen zusammen als Primärverpackungen erfasst.
3 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil eingekaufter Eigenmarkenartikel, deren Primärverpackung mit Rohstoffen aus FSC®– oder PEFC-zertifizierten Wäldern hergestellt wurde, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)1, 2, 4

2014 2015
Gesamt davon FSC®-pure davon FSC®-mix davon PEFC Gesamt davon FSC®-pure davon FSC®-mix davon PEFC
Belgien/Luxemburg5 2,6 100,0 2,3 100,0
Dänemark 19,4 8,3 83,4 8,3 18,3 90,9 9,1
Deutschland 18,4 6,8 71,2 37,9 22,5 6,1 80,7 30,9
Frankreich 19,5 100,0 27,3 100,0
Niederlande3 52,1 10,5 80,3 9,2 51,1 11,2 83,8 5,0
Polen 9,5 100,0 8,6 100,0
Portugal 13,5 100,0 14,9 100,0 12,5
Spanien 7,2 16,0 78,7 5,3 9,1 17,8 75,9 6,3
Unternehmensgruppe 11,6 7,2 77,1 26,2 13,9 6,6 80,8 21,9

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 Artikel, die mit mehreren Siegeln zertifiziert sind, werden in der Aufschlüsselung unter allen betroffenen Kategorien aufgeführt, in der Gesamtzahl aber nur als ein Artikel gezählt. Deshalb kann die Summe der Aufschlüsselungen über 100 Prozent liegen.
3 Für die Niederlande wurden die Anteile auf Basis von Gewichtsangaben berechnet, da hierfür präzisere Werte vorlagen. Aufgrund der Unterschiede in der Methodik wurden die Werte nicht in die Berechnung des gruppenweiten Werts einbezogen.
4 Ohne Angaben zu Artikeln, die von Dänemark, Frankreich und Portugal national eingekauft wurden. Die für diese Länder angegebenen Mengen wurden über Deutschland zentral eingekauft. Für von Polen eingekaufte Artikel wurden Primär- und Sekundärverpackungen zusammen als Primärverpackungen erfasst.
5 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil eingekaufter Eigenmarkenartikel, deren Sekundärverpackung mit Rohstoffen aus FSC®– oder PEFC-zertifizierten Wäldern hergestellt wurde, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)1, 2, 4

2014 2015
Gesamt davon FSC®-pure davon FSC®-mix davon PEFC Gesamt davon FSC®-pure davon FSC®-mix davon PEFC
Belgien/Luxemburg5 2,8 92,9 7,1 3,3 94,1 5,9
Dänemark 13,0 100,0 30,0 21,5 100,0 17,6
Deutschland 26,4 4,3 98,5 12,3 29,0 3,4 99,0 14,2
Frankreich 12,9 100,0 16,0 100,0
Niederlande3 12,2 53,9 44,1 2,0 45,7 6,1 93,9
Polen 14,5 100,0 15,0 100,0
Portugal 17,1 100,0 8,3 17,4 100,0 8,3
Spanien 20,5 14,3 66,0 19,7 17,7 17,9 65,8 16,3
Unternehmensgruppe 19,8 6,4 89,4 14,5 20,7 6,3 90,0 14,0

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 Artikel, die mit mehreren Siegeln zertifiziert sind, werden in der Aufschlüsselung unter allen betroffenen Kategorien aufgeführt, in der Gesamtzahl aber nur als ein Artikel gezählt. Deshalb kann die Summe der Aufschlüsselungen über 100 Prozent liegen.
3 Für die Niederlande wurden die Anteile auf Basis von Gewichtsangaben berechnet, da hierfür präzisere Werte vorlagen. Aufgrund der Unterschiede in der Methodik wurden die Werte nicht in die Berechnung des gruppenweiten Werts einbezogen.
4 Ohne Angaben zu Artikeln, die von Dänemark, Frankreich und Portugal national eingekauft wurden. Die für diese Länder angegebenen Mengen wurden über Deutschland zentral eingekauft. Für von Polen eingekaufte Artikel wurden Primär- und Sekundärverpackungen zusammen als Primärverpackungen erfasst.
5 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil eingekaufter Eigenmarkenartikel mit Holz, Pappe oder Papier in der Primärverpackung, die mit recycelten Rohstoffen hergestellt wurde, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)1, 2 ,4

2014 2015
Gesamt davon Blauer Engel davon FSC®-recycelt davon PEFC-recycelt davon ohne Kennzeichnung Gesamt davon Blauer Engel davon FSC®-recycelt davon PEFC-recycelt davon ohne Kennzeichnung
Belgien/Luxemburg5 0,9 25,0 25,0 100,0 0,6 33,3 33,3 33,3 66,7
Dänemark 1,6 100,0 5,0 66,7 33,3
Deutschland 7,4 5,7 18,9 7,5 86,8 8,5 6,5 17,7 83,9
Frankreich 7,3 33,3 100,0 11,4 20,0 20,0 80,0
Niederlande3 25,7 0,7 1,4 100,0 20,2 0,1 0,1 0,1 99,9
Polen 0,6 100,0 100,0 4,9 12,5 87,5 12,5
Portugal 5,6 66,7 33,3
Spanien 8,1 96,7 62,6 3,3 9,9 97,5 56,5 2,5
Unternehmensgruppe 5,6 6,2 40,8 26,9 62,4 7,0 5,6 48,6 19,5 52,2

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 Artikel, die mit mehreren Siegeln zertifiziert sind, werden in der Aufschlüsselung unter allen betroffenen Kategorien aufgeführt, in der Gesamtzahl aber nur als ein Artikel gezählt. Deshalb kann die Summe der Aufschlüsselungen über 100 Prozent liegen.
3 Für die Niederlande wurden die Anteile auf Basis von Gewichtsangaben berechnet, da hierfür präzisere Werte vorlagen. Aufgrund der Unterschiede in der Methodik wurden die Werte nicht in die Berechnung des gruppenweiten Werts einbezogen.
4 Ohne Angaben zu Artikeln, die von Dänemark, Frankreich und Portugal national eingekauft wurden. Die für diese Länder angegebenen Mengen wurden über Deutschland zentral eingekauft. Für von Polen eingekaufte Artikel wurden Primär- und Sekundärverpackungen zusammen als Primärverpackungen erfasst.
5 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Anteil eingekaufter Eigenmarkenartikel mit Holz, Pappe oder Papier in der Sekundärverpackung, die mit recycelten Rohstoffen hergestellt wurde, aufgeschlüsselt nach Zertifizierungsart (in Prozent)1 ,2, 4

2014 2015
Gesamt davon Blauer Engel davon FSC®-recycelt davon PEFC-recycelt davon ohne Kennzeichnung Gesamt davon Blauer Engel davon FSC®-recycelt davon PEFC-recycelt davon ohne Kennzeichnung
Belgien/Luxemburg5 7,0 2,9 45,7 60,0 7,2 2,7 48,6 59,5
Dänemark 46,8 44,4 61,1 39,2 38,7 67,7
Deutschland 25,3 0,8 33,7 0,4 70,3 25,1 0,8 37,1 0,4 66,0
Frankreich 42,9 20,0 83,3 42,7 28,1 75,0
Niederlande3 77,7 0,2 5,3 94,7 24,0 0,05 47,1 0,05 52,8
Polen 50,0 3,2 51,6 51,6 46,7 3,6 39,3 71,4
Portugal 45,7 40,6 65,6 40,6 39,3 71,4
Spanien 19,4 77,0 23,2 19,9 17,5 75,3 32,0 21,6
Unternehmensgruppe 20,0 1,2 50,8 6,0 50,8 19,2 1,2 51,4 8,2 49,1

1 Die Daten basieren zum Teil auf Hochrechnungen.
2 Artikel, die mit mehreren Siegeln zertifiziert sind, werden in der Aufschlüsselung unter allen betroffenen Kategorien aufgeführt, in der Gesamtzahl aber nur als ein Artikel gezählt. Deshalb kann die Summe der Aufschlüsselungen über 100 Prozent liegen.
3 Für die Niederlande wurden die Anteile auf Basis von Gewichtsangaben berechnet, da hierfür präzisere Werte vorlagen. Aufgrund der Unterschiede in der Methodik wurden die Werte nicht in die Berechnung des gruppenweiten Werts einbezogen.
4 Ohne Angaben zu Artikeln, die von Dänemark, Frankreich und Portugal national eingekauft wurden. Die für diese Länder angegebenen Mengen wurden über Deutschland zentral eingekauft. Für von Polen eingekaufte Artikel wurden Primär- und Sekundärverpackungen zusammen als Primärverpackungen erfasst.
5 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

Wasserverbrauch (in Kubikmeter)1

Der Wasserverbrauch hat sich mit einem Anstieg von sieben Prozent leicht gegenüber 2014 erhöht. Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Erhöhung des Verbrauchs in unseren Verkaufsstellen (unter anderem durch Leckagen) sowie den Bezug neuer Standorte – beispielsweise durch die Erweiterung unserer Verwaltungsstandorte in Deutschland – zurückzuführen.

  2014 2015
Belgien/Luxemburg2 51.981 48.506
Dänemark 11.747 14.228
Deutschland 206.725 210.353
Frankreich 124.407 135.945
Niederlande 37.465 40.860
Polen 9.105 13.092
Portugal 20.330 19.469
Spanien 51.234 65.883
Unternehmensgruppe 512.994 548.336

1 Die Daten basieren zum Teil auf Schätzungen und Hochrechnungen.
2 ALDI Belgien und ALDI Luxemburg sind rechtlich selbstständige Gesellschaften (siehe „Über diesen Bericht“).

GRI Content Index

GRI Materiality Disclosures Service

Der Nachhaltigkeitsbericht 2015 der Unternehmensgruppe ALDI Nord richtet sich nach den weltweit anerkannten Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI). Der Bericht erfüllt die Kernanforderungen (Option „Core“) der neuen GRI-Leitlinien G4 und berücksichtigt das Zusatzprotokoll für die Nahrungsmittelindustrie. Die GRI hat die korrekte Angabe der allgemeinen Standardangaben G4-17 bis G4-27 mit dem GRI Materiality Disclosures Service bestätigt.

Allgemeine Standardangaben

Strategie und Analyse

Organisationsprofil

ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG

Über diesen Bericht

Essen, Deutschland

Über diesen Bericht

Informationen zur Gesamtkapitalisierung werden vertraulich behandelt. Daher erfolgt keine Offenlegung, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht.

Auf einen Blick: die Unternehmensgruppe ALDI Nord
Balkendiagramm zu Nettoumsatz
Kennzahl: Europaletten-Stellplätze

Bei ALDI Nord wird kein wesentlicher Teil der Tätigkeit von gesetzlich als selbstständig anerkannten festen Mitarbeitern durchgeführt. ALDI Nord strebt langfristige Arbeitsverhältnisse an. Wesentliche saisonbedingte Schwankungen liegen nicht vor.

Kennzahl: Anteil Mitarbeiter nach Arbeitsvertrag (befristet/unbefristet) und Geschlecht
Kennzahl: Anzahl Mitarbeiter nach Beschäftigungsart (Vollzeit/Teilzeit) und Geschlecht
Kennzahl: Anzahl Mitarbeiter nach Bereichen und Geschlecht
Kennzahl: Anteil Mitarbeiter Zeitarbeit
Kennzahl: Anzahl Mitarbeiter Gesamt nach Geschlecht und Region

Mit unseren Lieferanten arbeiten wir partnerschaftlich und möglichst langfristig zusammen und greifen hierbei auf einen großen Lieferantenstamm zurück. Wesentliche Veränderungen in Bezug auf unsere Lieferanten liegen nicht vor.

Dezentrale Organisationsstrukturen
Unsere Einkaufspolitiken verpflichten zu Nachhaltigkeit
Kennzahl zu Filialen und Mitarbeiter

Wesentliche Aspekte und Grenzen

Herausgeberin des Berichts ist die ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG, Essen. Die rechtlich selbstständigen Unternehmen der Unternehmensgruppe ALDI Nord (kein Konsolidierungskreis) erstellen eigene Jahresabschlüsse.

Über diesen Bericht

Erstbericht

Erstbericht

Einbindung von Stakeholdern

Berichtsprofil

Der vorliegende Bericht ist der erste Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmensgruppe ALDI Nord und erschien im Juli 2016.

Alle zwei Jahre. Der nächste Bericht wird im voraussichtlich im Jahr 2018 erscheinen.

Über diesen Bericht

Die ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG hat die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Flottmeyer • Steghaus + Partner mit der Prüfung ausgewählter Inhalte und Kennzahlen beauftragt.

Über diesen Bericht
Prüfvermerk

Unternehmensführung

Spezifische Standardangaben

Ökologie

Die Unternehmensgruppe ALDI Nord ist im Einzelhandel tätig. Die Herstellung und Verpackung erfolgen fast ausschließlich über die Lieferanten. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir an einem nachhaltigeren Rohstoffbezug.

Unsere Kundenmagazine führen zu einem direkten Papierverbrauch. Seit 2012 wird ALDI aktuell in allen Ländern der Unternehmensgruppe auf FSC®-zertifiziertem Papier gedruckt. In Deutschland ist das Papier außerdem mit dem Blauen Engel zertifiziert.

Auch die an unsere Kunden ausgegebenen Tüten ergeben einen hohen Materialverbrauch. Seit 2014 ergänzt eine ressourcenschonend hergestellte Permanent-Tragetasche unser Tütensortiment.

Kennzahl: FSC®- und PEFC-zertifizierte Primärverpackungen
Kennzahl: FSC®- und PEFC-zertifizierte Sekundärverpackungen
Kennzahl: Anzahl ausgegebener Tüten nach Art
Kennzahl: Eingesetzte Materialien für Primärverpackungen
Kennzahl: Eingesetzte Materialien für Sekundärverpackungen
Kennzahl: Primärverpackungen aus recycelten Materialien
Kennzahl: Sekundärverpackungen aus recycelten Materialien
Kennzahl: Tonnage der Kundenmagazine
Kennzahl: Anteil eingekaufter zertifiziert nachhaltiger Fischartikel
Kennzahl: Anteil KAT-zertifizierte Schaleneier
Kennzahl: Anteil zertifiziertes Palmöl
Kennzahl: Anteil zertifizierter kakaohaltiger Artikel
Kennzahl: Anteil eingekaufter zertifiziert nachhaltiger Kaffee
Kennzahl: Anteil eingekaufter Artikel mit Rohstoffen aus FSC- oder PEFC-zertifizierten Wäldern
Kennzahl: Anteil eingekaufter zertifiziert nachhaltiger Tee

Der Berechnung der Energieverbräuche wurden die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle empfohlenen Umrechnungsfaktoren für die Durchführung von Energieaudits zugrunde gelegt.

Wir weisen die Energieverbräuche in der für uns gebräuchlicheren Einheit Megawattstunde (MWh) aus. Eine Megawattstunde entspricht 3,6 Gigajoule (GJ).

Kennzahl: Kraftstoffverbrauch
Kennzahl: Indirekter Energieverbrauch
Kennzahl: Erzeugter Strom aus Fotovoltaikanlagen und Eigenverbrauch in MWh
Unterwegs zu einer klimaschonenden Transportlogistik
Kennzahl: Direkter Energieverbrauch  

Gemäß der verwendeten DECC-/DEFRA-Emissionsfaktoren wurden neben CO2 auch CH4 und N2O in die Berechnung einbezogen. Weiterhin wurden die Emissionen durch Kältemittelverluste nach den Anforderungen der „Verordnung über fluorierte Treibhausgase“ für alle genutzten Kältemittel und nach der Greenhouse Gas Protocol Sector Guidance 1.0 (2005) berechnet. Die gewählte Methodik zur Berechnung der CO2-Emissionen (Operational Control – operationale Kontrolle) richtet sich nach dem global anerkannten WRI/WBCSD Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard (Revised Edition 2013).

Kennzahl: Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 in Tonnen CO2-Äquivalente
Kennzahl: Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 nach Quellen
Über diesen Bericht

Die Entsorgung wurde zum Teil direkt von ALDI Nord verfügt, zum Teil stammen die Informationen von Entsorgungsdienstleistern. Die Zuordnung von Siedlungsabfällen zu den Entsorgungsarten erfolgte auf Basis statistischer Daten zur Verwertung von Siedlungsabfällen in Deutschland (Eurostat 2015).

Die Entsorgungsmethoden Tiefversenkung und Lagerung am Standort werden nicht angewandt.

Kennzahl: Abfallaufkommen nach Abfallart in Tonnen
Kennzahl: Abfallmengen nach Verwertungsmethoden

Der wesentliche Teil der ökologischen Auswirkungen entsteht durch Emissionen, die beim Transport von Gütern zu unseren Filialen anfallen. Im Rahmen des ersten Nachhaltigkeitsberichts der Unternehmensgruppe ALDI Nord haben wir uns vor allem auf diesen wesentlichen Aspekt konzentriert. Ebenso erfasst wurden der Verbrauch der Dienstwagenflotte und die daraus resultierenden Emissionen.

Treibhausgasemissionen verringern, Ressourcen schonen
Fachkompetenz systematisch einbeziehen
Unterwegs zu einer klimaschonenden Transportlogistik
Kennzahl: Direkter Energieverbrauch in Gebäuden und Logistik aufgeschlüsselt nach Energieträgern
Kennzahl: Anzahl Fahrzeuge nach Fahrzeugart
Kennzahl: Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen
Kennzahl: Entfernung Logistikzentrum–Filiale
Konzentration auf das Wesentliche
Berichtsgrenzen

Unsere rohstoffspezifischen Einkaufspolitiken sowie weitere verbindliche Regelungen gelten gleichermaßen für bestehende wie neue Lieferanten. Durch die Nutzung extern anerkannter Zertifizierungssysteme schaffen wir größtmögliche Transparenz. Je nach Zertifizierung liegt der Fokus stärker auf der Überprüfung und Verbesserung sozialer Praktiken oder ökologischer Komponenten.

ALDI Nord setzt sich in Initiativen wie der BSCI aktiv für Verbesserungen in der Lieferkette ein.

Siehe auch Aspekt: Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Arbeitspraktiken – Managementansatz.

Verantwortung im Kerngeschäft
Gemeinsames Engagement für Nachhaltigkeit und Qualität
Klare Anforderungen stellen, Einhaltung prüfen
Unsere Einkaufspolitiken verpflichten zu Nachhaltigkeit
Die wichtigsten Rohstoffe im Fokus
Fisch und Meeresfrüchte: Bestände und Umwelt schonen, Produkte transparent kennzeichnen
Initiative Tierwohl
Palmöl: Standardsortiment auf zertifizierte Quellen umstellen
Kakao: Rahmenbedingungen für Kleinbauern und Ökosysteme verbessern
Kaffee: Internationale Einkaufspolitik für zertifizierten Rohkaffee in Vorbereitung
Fairtrade: Sozial- und Umweltstandards beim Bezug von Rohstoffen fördern
Holz, Pappe und Papier: Transparente Bezugsquellen dank anerkannten Zertifikaten
Baumwolle: Schritte zu nachhaltigen Verbesserungen
Detox: Ökologische Produktionsstandards für die Textil- und Schuhproduktion
Vor-Ort-Präsenz: Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Lieferanten in Asien
Textilbündnis: Herausforderungen gemeinsam angehen
Produkt- und Lieferantenauswahl: Strenge Vorgaben verpflichten zu Qualität
Herstellung: Kontrollen vor Ort geben Sicherheit

Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung

Die Information ist aktuell nicht verfügbar. Es ist geplant, die erforderlichen Informationen, sofern eine valide Datenbasis vorliegt, in zukünftigen Berichten zu veröffentlichen.

Kennzahl: Anzahl Auszubildende und duale Studenten
Kennzahl im Text: Übernahmequote Auszubildende

Die Geschäftsführung der ALDI Einkauf setzte sich im Berichtsjahr aus fünf Geschäftsführern zusammen, darunter keine Frau. Fünf der fünf Geschäftsführer waren 30 bis 50 Jahre alt.

Wir erheben den Anteil weiblicher Mitarbeiter nach Region, Einsatzbereich (Verkauf, Lager, Fuhrpark, Büro sowie oberes und unteres Management) und Führungsposition. Die Erhebung nach Altersgruppen, Nationalitäten und Mitarbeitern mit Einschränkungen erfolgt ohne weitere Aufschlüsselung, da diese für uns derzeit als nicht zielführend angesehen wird.

Kennzahl: Anzahl Mitarbeiter nach Bereichen und Geschlecht
Kennzahl: Anteil Frauen in Führungspositionen
Kennzahl: Anteil Mitarbeiter mit Einschränkungen
Kennzahl: Mitarbeiter nach Altersgruppen

Unsere rohstoffspezifischen Einkaufspolitiken, das Social-Compliance-Programm sowie weitere verbindliche Regelungen gelten gleichermaßen für bestehende wie neue Lieferanten.

Durch die Nutzung extern anerkannter Zertifizierungssysteme schaffen wir größtmögliche Transparenz. Je nach Zertifizierung liegt der Fokus stärker auf der Überprüfung und Verbesserung sozialer Praktiken oder ökologischer Komponenten.

Beispiel: Im BSCI-Verhaltenskodex verankert sind elf zentrale Prinzipien: das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, keine Diskriminierung, angemessene Vergütung, zumutbare Arbeitszeiten, Arbeitsschutz, keine Kinderarbeit, besonderer Schutz für jugendliche Arbeitnehmer, keine prekäre Beschäftigung und keine Zwangsarbeit, Umweltschutz und ethisches Wirtschaften.

Verantwortung im Kerngeschäft
Gemeinsames Engagement für Nachhaltigkeit und Qualität
Klare Anforderungen stellen, Einhaltung prüfen
Unsere Einkaufspolitiken verpflichten zu Nachhaltigkeit
Palmöl: Standardsortiment auf zertifizierte Quellen umstellen
Kakao: Rahmenbedingungen für Kleinbauern und Ökosysteme verbessern
PRO-PLANTEURS unterstützt Kakaobauern im Ursprung
Kaffee: Internationale Einkaufspolitik für zertifizierten Rohkaffee in Vorbereitung
Fairtrade: Sozial- und Umweltstandards beim Bezug von Rohstoffen fördern
Obst und Gemüse: Breites Bewusstsein für Sozialstandards schaffen
Bessere Arbeitsbedingungen in der Lieferkette
Die Rolle der BSCI für das Social-Compliance-Programm Non-Food
Social-Compliance-Programm Non-Food
Klare Anforderungen an unsere Lieferanten
Gebäudesicherheit bei der Textilproduktion in Bangladesch verbessern
Vor-Ort-Präsenz: Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Lieferanten in Asien
Im Dialog für verbesserte Rahmenbedingungen: ALDI Factory Advancement Project
Textilbündnis: Herausforderungen gemeinsam angehen

Menschenrechte

Unsere Lieferanten sind vertraglich zur Einhaltung des BSCI-Verhaltenskodex verpflichtet. Dieser stützt sich unter anderem auf die Kernkonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization – ILO) und die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen (UN). Im Rahmen der BSCI-Audits sind uns im Berichtszeitraum keine Meldungen in Bezug auf die Verletzung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit und auf Kollektivverhandlungen zugetragen worden. Mit unserem neu gegründeten Unternehmen ALDI CR-Support Asia in Hongkong begleiten wir unsere Lieferanten und deren Produktionsstätten in Asien direkt vor Ort und unterstützen mit dem ALDI Factory Advancement (AFA) Project gezielt Produktionsstätten in Bangladesch.

Aufgrund der schweren Brände und Gebäudeeinstürze der vergangenen Jahre liegt auf Produktionsstätten für Bekleidungs- und Heimtextilien in Bangladesch ein besonderes Augenmerk. Zudem kommt es in Bangladesch – im Vergleich zu anderen Ländern – häufiger zu Verstößen gegen den BSCI-Verhaltenskodex. Aus diesen Gründen gelten für dort tätige Lieferanten zusätzliche Vorgaben, die über die Verpflichtungen der BSCI hinausgehen und im Rahmen des Social-Compliance-Programms geprüft werden.

Bessere Arbeitsbedingungen in der Lieferkette
Die Rolle der BSCI für das Social-Compliance-Programm Non-Food

Die Einhaltung des BSCI-Verhaltenskodexes, der sich unter anderem auf die Kernkonventionen der ILO und die Menschenrechtserklärung der UN stützt, haben wir vertraglich mit unseren Lieferanten festgeschrieben. Die Einhaltung des Kodex wird anhand von Audits kontrolliert und bewertet. Die neu gegründete CR-Unit in Honkong unterstützt Lieferanten vor Ort. Die vorrangige Aufgabe besteht dabei in Produktionsstättenbesuchen gemeinsam mit unseren Lieferanten.

Derzeit veröffentlichen wir aus Wettbewerbsgründen keine Zahlen zu unseren Lieferanten. Wir arbeiten grundsätzlich möglichst langfristig, eng und vertrauensvoll mit unseren Lieferanten zusammen. Bei schlechteren Bewertungen der Produktionsstätten, zum Beispiel wenn im Rahmen von Audits Mängel festgestellt werden, müssen die Lieferanten sicherstellen, dass Maßnahmenpläne über notwendige Verbesserungen erarbeitet und Probleme in den Produktionsstätten behoben werden. Das Vorgehen bei Verstößen gegen das SC-Programm wurde schriftlich festgelegt und klar kommuniziert. Im Berichtszeitraum wurden keine Geschäftsbeziehungen aufgrund von erheblichen tatsächlichen und potenziellen menschenrechtsverletzenden Auswirkungen beendet.

Siehe auch G4-HR4.

Kennzahl: Auditierungsquote

Gesellschaft

Im Berichtsjahr 2015 gab es keine Vorfälle von wettbewerbswidrigem Verhalten oder Verstöße gegen das Kartellrecht. Allerdings wurde ein seit dem Jahr 2010 anhängiges Verfahren abgeschlossen.

Produktverantwortung

ALDI Nord kennzeichnet Produkte entsprechend den gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Nutzung (zum Beispiel Mindesthaltbarkeitsdatum, Gebrauchsanweisung, Verbraucherhinweise), Herkunft und Zusammensetzung und nutzt darüber hinaus unter anderem Siegel, die verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte für Kunden transparent machen.

Die Herkunft von Komponenten ist nicht grundsätzlich verpflichtend zu kennzeichnen. Bei einigen Artikeln, zum Beispiel Rindfleisch, ist dies aufgrund gesetzlicher Regelungen vorgeschrieben; bei einigen Warengruppen, zum Beispiel Fleisch- und fleischhaltigen Artikeln, gemäß internen Anforderungen (Kennzeichnung mit ALDI Transparenz Code – ATC). Bei allen Artikeln (Food und Non Food) muss der Hersteller angegeben werden.

Der Kunde im Mittelpunkt
Von bio bis fair: nachhaltige Produktalternativen
Vegetarische und vegane Produkte klar erkennbar
Gentechnik: Siegel gibt Sicherheit
Clean Label macht Verzicht auf Zusatzstoffe sichtbar
Gesündere Produktzusammenstellungen
ATC schafft Transparenz über Herkunft
Produkt- und Lieferantenauswahl: Strenge Vorgaben verpflichten zu Qualität
Kennzahl: Anteil Artikel mit ALDI Transparenz Code

Zusatzindikatoren Nahrungsmittelindustrie

Die Bereiche Transport, Umschlag und Schlachtung von lebenden Tieren liegen in der Verantwortung unserer Lieferanten. Diese sind vertraglich zur Erfüllung von bestimmten Standards und unseren Einkaufspolitiken verpflichtet. Uns liegen keine Informationen zu Verstößen vor.

CR-Programm

Zielsetzung Zieldatum Zielwert Zielrelevanz
Alle Produktionsstätten in BSCI-Risikoländern, die Non-Food-Eigenmarkenartikel für ALDI Nord herstellen, verfügen über ein gültiges und ausreichendes Sozialaudit (Business Social Compliance Initiative – BSCI) 2019 100 % UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Einbindung ausgewählter Produktionsstätten für Non-Food-Eigenmarkenartikel in das Qualifizierungsprogramm ALDI Factory Advancement (AFA) Project zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch eine Dialogförderung zwischen Arbeitern und Managern in Bangladesch fortlaufend Fortführung und Ausweitung UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Aufbau und Steuerung eines eigenen Prüfungsprozesses in Asien 2017 Fertigstellung des Prüfprozesses und Durchführung von Prüfungen UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Nachweis einer Sozialevaluierung (GRASP oder vergleichbar) von allen Produzenten (Erzeugern) von Obst und Gemüse 2018 100 % UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Verzicht auf bestimmte Substanzgruppen in der Produktion von Eigenmarkenartikeln der Warengruppen Bekleidung, Heimtextilien und Schuhe (ALDI Detox Commitment) 2020 100 % UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Erstellung und Veröffentlichung einer Internationalen Baumwoll-Einkaufspolitik 2017 Einkaufspolitik UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Erstellung und Veröffentlichung einer Internationalen Kaffee-Einkaufspolitik 2016 Einkaufspolitik UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Erstellung und Veröffentlichung einer Internationalen Holz, Pappe, Papier-Einkaufspolitik 2017 Einkaufspolitik UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Umstellung auf 100 Prozent physisch-RSPO-zertifiziertes Palmöl für Food-Eigenmarkenartikel mit Palmölbestandteilen (Roundtable on Sustainable Palm Oil – RSPO) 2018 100 % UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Ausweitung des ALDI Transparenz Codes (ATC) neben Fleischprodukten auf Eigenmarkenartikel im Standard- und Aktionssortiment in zwei weiteren Warengruppen, darunter Fisch- und fischhaltige Produkte 2016 zwei weitere Warengruppen DEUTSCHLAND
Umstellung auf zertifizierte Rohware (UTZ, Rainforest Alliance, Fairtrade) für Eigenmarkenartikel mit wesentlichem Kakaoanteil im Standard- und Aktionssortiment im definierten Geltungsbereich1 2017 100 % UNTERNEHMENS-
GRUPPE

1Der Geltungsbereich umfasst alle kakaohaltigen Eigenmarkenartikel in den Sortimentsbereichen Süßwaren (Süßgebäck, Pralinen, Schokolade, Saisonartikel), Cerealien und Eis sowie Eigenmarkenartikel mit wesentlichem Kakaoanteil (zum Beispiel Brotaufstrich, Kuvertüre). Aktionsartikel mit Kakaoanteil werden ebenfalls vollständig auf nachhaltig zertifizierte Qualitäten umgestellt.

Zielsetzung Zieldatum Zielwert Zielrelevanz
Einführung von LED-Beleuchtung in allen neuen Verkaufsstellen (Innen- und Außenbeleuchtung) und Prüfung der Umrüstung der Bestandsverkaufsstellen sowie Logistikzentren auf LED-Beleuchtung 2019 (und fortlaufend) 100 % UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Steigerung des Anteils der Verkaufsstellen, die mit Fotovoltaikanlagen ausgestattet sind fortlaufend Fortführung und Ausweitung UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Konzeptentwicklung für die Erfassung, Analyse und Reduktion der Treibhausgasemissionen 2017 Konzept UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Konzeptentwicklung für die Einführung eines Energiemonitoring-
und -managementsystems
2017 Konzept UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Erhöhung der Eigennutzungsquote der selbstgewonnenen Energie durch Fotovoltaikanlagen in Verkaufsstellen durch Kombination mit Kälte-und-Wärme-Verbundanlagen-Konzepten und einer bedarfsgerechten Ausrichtung der Fotovoltaikanlagen fortlaufend Fortführung und Ausweitung DEUTSCHLAND
Prüfung von alternativen Antriebskonzepten für den Einsatz in Logistikprozessen 2017 Prüfung DEUTSCHLAND
Einführung eines flächendeckenden, digitalisierten Monitoringsystems für Kühlsysteme, um Emissionsreduktionen durch optimierte Leckageraten und/oder umweltfreundlichere Kältemittel zu erzielen fortlaufend 100 % DEUTSCHLAND
Schrittweise Umstellung aller steckerfertigen Kühl- und Tiefkühltruhen auf das Kältemittel Propan (R290) mit sehr niedrigem Global Warming Potential (GWP) fortlaufend 100 % DEUTSCHLAND
Prüfung der Einführung alternativer nachhaltigerer Tragetaschenkonzepte 2016 Prüfung DEUTSCHLAND
Zielsetzung Zieldatum Zielwert Zielrelevanz
Entwicklung von Pilotprojekten zum nachhaltigen Konsum 2018 Projekt DEUTSCHLAND
Einführung einer Richtlinie zum Umgang mit nicht mehr verkaufsfähigen Lebensmitteln in den Verkaufsstellen  2017  Erstellung und Einführung UNTERNEHMENS-
GRUPPE
Ausweitung des Dialogs mit wesentlichen Anspruchsgruppen fortlaufend Teilnahme an Brancheninitiativen UNTERNEHMENS-
GRUPPE

Die Marke ALDI steht für erfolgreichen Discounthandel. Genutzt wird die Marke von den Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD, die familiär verbunden sind. Bei der Unternehmensgruppe ALDI Nord ist die ALDI Einkauf Inhaberin der Marke ALDI.

geprüfte Inhalte 2015